Im Jahre 1349 wurde das Schloss Mühltroff erstmalig im Lehnsbuch Friedrichs des Strengen als "castrum", was soviel wie befestigter Ort oder Feldlager meint, als "meissnisches Lehen" erwähnt. Die Geschichte des Schlosses beginnt allerdings schon bedeutend früher.
 
Ursprünglich bestand das Schloss aus einem runden Wehr- und Wartturm auf Grünsteinfelsen, um den, im Laufe der Jahrhunderte, Wohn- und Wirtschaftsgebäude nebst einem Rittergut durch die herrschaftlichen Besitzer erbaut worden sind.
 
Besitzer des Schlosses waren u. a. die Vögte von Plauen und die Markgrafen von Meißen, das Rittergeschlecht der Edlen Säcke, die Freiherren von Bodenhausen und von Kospoth und die Grafen von Hohenthal- Püchau. Otto Carl Erdmann von Kospoth (1753- 1817) war zudem auch preußischer Kammerherr Friedrichs des Großen in Berlin und zu seiner Zeit ein bekannter Komponist.
 
Durch eine Schenkung am Anfang der 1940´er Jahre wurde die Stadt Mühltroff Besitzer des Schlosses. Während der Zeit zwischen 1949- 1989 war das Schloss Volkseigentum und nach der Wende wurde es wieder kommunales Eigentum der Stadt Mühltroff.
Besitzer des Schlosses
 

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